EHRE - FREIHEIT- VATERLAND
Leben mit Tradition
Die Deutsche Burschenschaft
Vor fast zwei Jahrhunderten, 1815, begann in Jena die Geschichte der Burschenschaft als revolutionäre Bewegung für die Freiheit und Einheit der deutschen Nation, gegen feudale Kleinstaaterei, für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung des Bürgers in der Politik.
Waren es 1815 noch keine 200 Burschenschafter, ist heute die Deutsche Burschenschaft ein Verband mit etwa 20.000 jungen und alten Mitgliedern in mehr als 130 Burschenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich. Burschenschaften sind Verbindungen, deren Gemeinschaft lebenslang andauert und geprägt ist von dem Miteinander junger Studenten und "Alter Herren". Als "Alte Herren" werden diejenigen Mitglieder der Burschenschaften bezeichnet, die nach Abschluß ihres Studiums im Berufsleben stehen.
Studentische Zusammenschlüsse seit altersher
Im Mittelalter lebten die Studenten der Universitäten in sogenannten "Bursen", in denen sie sich vornehmlich in landsmannschaftlichen Gruppen zusammengeschlossen hatten. Aus diesen Gemeinschaften entwickelten sich im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts die heutigen studentischen Korporationen wie z.B. Corps, Landsmannschaften, Burschenschaften und auch konfessionell gebundene Verbindungen. Sie alle haben vieles gemeinsam, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Die Burschenschaften haben ihren Ursprung in der am 12. Juni 1815 in Jena gegründeten Burschenschaft, der sogenannten "Urburschenschaft". Sie war der Zusammenschluß Jenaer Studenten, deren Ziele die nationale Einheit aller Deutschen und die Befreiung von obrigkeitsstaatlichem Regiment waren. Viele der späteren Burschenschafter hatten als Freiwillige an den Befreiungskriegen gegen Napoleon in den Jahren 1813 bis 1815 teilgenommen und widersetzten sich nun den Beschlüssen des Wiener Kongresses vom Sommer 1815, der eine Zersplitterung Deutschlands in 38 Teilstaaten festgeschrieben hatte.
Diese Ziele wurden trotz Verfolgung und Unterdrückung immer wieder in die Öffentlichkeit getragen. Das Wartburgfest im Oktober 1817 in Eisenach, das Hambacher Fest 1832 in der Pfalz, die Revolution 1848 und daran anschließend die stark von Burschenschaftern geprägte Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche bildeten Höhepunkte in der von der burschenschaftlichen Bewegung mitbestimmten Entwicklung auf dem Weg zum Nationalstaat.
Mehr als nur ein Verein
Mitglied in einer Burschenschaft zu werden ist mehr, als nur einem Verein beizutreten. Es bedeutet vor allem die freiwillige Verpflichtung, sich für ideelle Ziele einzusetzen, die im Wahlspruch der Deutschen Burschenschaft (Ehre - Freiheit - Vaterland) umrissen werden.
Darüber hinaus ist es gerade in der heutigen Zeit für jeden aufgeschlossenen Studenten bedeutsam, sich neben dem Fachstudium an der Universität auch mit ideellen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen und sich eine fächerübergreifende Allgemeinbildung anzueignen. Die Universitäten, die sich zu Massenausbildungsstätten entwickelt haben, bieten hierzu wenig Chancen. In der Gemeinschaft der studierenden Bundesbrüder dagegen ergeben sich vielfältige Möglichkeiten geistiger Anregungen auf allen Ebenen.
Junge und alte Burschenschafter, die sogenannten "Aktiven" und "Alten Herren", bleiben auch nach dem Studienabschluß als "Bundesbrüder" freundschaftlich verbunden. Das führt zu einem ständigen lebendigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen jung und alt, zwischen Fakultäten und Berufen. Der junge Burschenschafter erweitert dadurch fächerübergreifend seinen Horizont und formt seine Persönlichkeit. Das sind Voraussetzungen für die spätere verantwortungsbewußte Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben.
Die Ideale der Burschenschafter
Ideale sind Grundwerte, die keinem ständigen Wandel unterliegen. Sich zu ihnen zu bekennen, bedeutet oft genug, allen Anfeindungen zum Trotz nicht den bequemen Weg der Anpassung an den jeweiligen Zeitgeist zu gehen. Für jeden Burschenschafter sind die Ideale in knapper Form im Wahlspruch der Deutschen Burschenschaft ausgedrückt:
Ehre - Freiheit - Vaterland
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Abenteuer Burschenschaft
Unsere Ziele:
Aufrechte, ehrenhafte Menschen, Pflege der deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft, Unterstützung deutscher Minderheiten im Ausland, Förderung europäischer Gemeinsamkeiten, Freie Menschen in freier Heimat.
Akzente setzen - Burschenschafter sein!
Unser Weg:
Freie Meinungsbildung, Stärkung des Wir- und Heimatgefühls, Bewußtmachung gemeinsamer Geschichte, Anerkennung der Vielfalt der Völker, täglich praktizierte Basisdemokratie.
Wir fechten um zu zeigen: Wir stehen dazu! - Handeln: Burschenschafter sein!
Studium:
Gute Ausbildung und fachliche Kompetenz sind die beste Grundlage für Deine Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit. Wir bieten: Studiengemeinschaft in Deiner Burschenschaft, Studienhilfe durch fortgeschrittene Semester, Studienräume auf unserem Haus, Studentenzimmer.
Verantwortung tragen - Burschenschafter sein!
Die Mensur - das studentische Fechten: Tradition - Selektion - Faszination!
Bewährung für das Selbstbewußtsein, Selbstdisziplin, Gemeinschaftsgefühl. Du willst: Freiwillig dieser Gemeinschaft angehören, Dich selbst in einer schwierigen Situation bewähren, zeigen, daß unsere Ziele auch Deine sind, Deinen Kopf für die Gemeinschaft und ihre Ideale hinhalten.
Standfest und wehrhaft sein - Burschenschafter sein!
Unser Motto:
Ehre - oder ist Dir Unehrlichkeit lieber? Freiheit - oder ziehst Du es vor, Dir Dein Denken vorschreiben zu lassen? Vaterland - oder willst Du ein Baum ohne Wurzeln sein?
Darum: Burschenschafter sein!
patriotisch - politisch - korrekt!
Du hast Interesse Burschenschafter zu werden? Du hast Fragen zum Thema Burschenschaft oder möchtest uns einmal ganz unverbindlich kennenlernen?
Kein Problem! Setze Dich einfach mit uns in Verbindung - die Kontaktmöglichkeiten findest Du im Impressum. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören! |
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